Wie unterscheidet sich eigentlich die Planung einer privaten Geburtstagsparty von einem typischen B2B Marketing-Projekt? Bei der Geburtstagsparty gehen wir in der Regel ganz intuitiv vor:
- Wir wissen genau, warum wir es machen, und sind entsprechend hoch motiviert. (Warum machen wir es? Was haben wir davon?)
- Wir nehmen das Ergebnis geistig vorweg und es fällt uns leicht, uns darauf zu fokussieren. (Was wollen wir genau? Wie fühlt sich das Ergebnis an?)
- Wir brainstormen gemeinsam, um möglichst viele Ideen zu berücksichtigen und alle Beteiligten einzubeziehen. (Wie machen wir es? Was denkt ihr?)
- Wir organisieren unsere Ideen und bringen alles in eine Struktur. Das ist dann unser Projektplan. (Was muss wann getan werden? Was brauchen wir? Wer macht was?)
- Wir schreiben eine Liste der nächsten Schritte und legen los.
Nicht immer läuft dann alles glatt, aber wir kooperieren, um unser Ziel zu erreichen und den Termin zu halten. Und wie sieht das bei den meisten Marketing-Projekten aus? Laut David Allen's Natural Planning Model sollte das ganz genauso funktionieren. Denn die menschliche Natur folgt gerne diesem Schema. Leider werden bei vielen Projekten im Business-Kontext besonders die ersten drei Punkte vernachlässigt, was diese Projekte dann oft ins Straucheln bringt. Der Unterschied zur Geburtstagsparty liegt in der Interpretation der einzelnen Schritte. Ich habe David Allen's Theorie mal in den Business-Kontext übertragen und herausgekommen ist folgender Powerpoint:
Anmerkung: Erst in Phase 4 wird nach diesem Modell entschieden, welche Projektmanagement-Methode die beste ist, also ob z.B. ein klassisches Wasserfall-Modell oder besser das agile SCRUM zum Einsatz kommt.





Kommentare